Die Orangerie Aukamm

Stadtnah und in attraktiver Halbhöhenlage liegt die Orangerie Aukamm, das heute 2,5 ha große Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Apothekergarten, der gegenüber der HSK-Freseniusklinik und der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) liegt.

Im September 2004 wurde die ehemalige Wiesbadener Stadtgärtnerei von der Gemeinnützigen Schulungs-, Service und Dienstleistungsgesellschaft mbH (DBS gGmbH), einer Integrationsfirma für Schwerbehinderte Menschen, übernommen. Sie trägt jetzt den klangvollen Namen Orangerie Aukamm. Die DBS gGmbH konnte mit einem neuen Konzept die städtischen Entscheidungsträger, die die Gärtnerei nach mehr als 100 Jahren schließen wollten, für die Weiterführung des Betriebes gewinnen.

Die DBS gGmbH ist eine Tochter des Gemeinnützigen Vereins für Behindertenhilfe Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis, der fünf Werkstätten für behinderte Menschen mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Integrationsfachdienst Vermittlung für die Region betreibt.

Unser besonderer Dank gilt der Landeshauptstadt Wiesbaden, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen - Integrationsamt und der Aktion Mensch, die das Projekt Orangerie Aukamm besonders gefördert haben.

Seit der Übernahme der Orangerie Aukamm durch die DBS gGmbH hat sich im Aukammtal viel verändert.

  • Zum einen wurde das historische und denkmalgeschützte Palmenhaus liebevoll restauriert und damit begonnen, das Umfeld zu gestalten.
  • Zum anderen wurden im Auftrag der Stadt eine Betonstraßenplatte entfernt, große Wiesenflächen gepflegt und Wege mit Rindenmulch angelegt. Das angrenzende Biotop wird nachhaltig geschützt und der Gärtnereibetrieb weitergeführt und ausgebaut.

Doch die Konzeption zur Orangerie Aukamm beinhaltet noch vieles mehr:

  • Die Einrichtung eines attraktiven Verkaufsshops und eines Cafés
  • Die Nutzung der Orangerie Aukamm für kulturelle Veranstaltungen.
  • Die weitere Aufwertung der Attraktivität des Gebietes durch das Anlegen von Themengärten, Stauden- und Kübelbeeten.
  • Die Entstehung eines Schulgartens, in dem Kinder die Möglichkeit haben sollen, die Natur selbst zu entdecken.

Ziel ist der Betrieb eines kleinen, attraktiven Anziehungspunktes für die Allgemeinheit, der u.a. durch die Arbeit behinderter Menschen und unter Berücksichtigung ökologischer und kultureller Aspekte, geschaffen wird.